Demonstrationen und Aktionen am Sonntag, 11. März 2012 in Deutschland
Am 11. März 2012, ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in Fukushima, wird es in Deutschland
voraussichtlich fünf große Demos an Atomstandorten, unter anderem in Brokdorf, Gundremmingen und Gronau geben.
Informationen: ausgestrahlt
MenschenStrom gegen Atom am Sonntag, 11. März 2012 in der Schweiz
Am 11. März jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum ersten Mal. Ein Datum um zusammen zu kommen und sich bewusst zu
machen, welches Leid und welche Risiken unvermeidbar mit der Nutzung der Atomenergie verbunden sind. Deshalb soll der
nächste MenschenStrom am 11. März stattfinden.
In der Tradition des MenschenStrom gegen Atom plant die Vorbereitungsgruppe einen Marsch in der Umgebung eines Schweizer
Atomkraftwerkes. 2012 soll es in den Kanton Bern, genauer in die Umgebung des Atomkraftwerks Mühleberg gehen.
Informationen: MenschenStrom gegen Atom
Menschenkette in Frankreich am Fukushima-Jahrestag
Sonntag, 11. März 2012
In Frankreich wird es an diesem Tag eine etwa 300 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomkraft von Lyon nach Avignon geben.
Dafür "proben" französische AtomkraftegnerInnen bereits mit monatlichen Auftaktketten.
Informationen: Chaine humaine pour sortir du nucléaire
Das ist doch kein Atomausstieg!
Protestaktion von Urgewald gegen die deutsche Milliardenbürgschaft für den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 in Brasilien
Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, werden wir 2012 alle klammheimlich zu Atom-Bürgern gemacht. Anfang 2012
will die Bundesregierung nämlich eine Milliardenbürgschaft für den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 in Brasilien ausstellen.
Das lässt sich nur verhindern, wenn wir uns jetzt lautstark wehren. Wir müssen den Bundestagsabgeordneten von
Schwarz-Gelb klarmachen, dass die Menschen in ihren Wahlkreisen weder für ein Atomkraftwerk in Brasilien noch anderswo auf der
Welt bürgen wollen. Deswegen sind jetzt massive Proteste angesagt!
Informationen: Urgewald
gorleben365 - Blockade des Endlagerbergwerks
Seit dem 14. August wird für ein Jahr an möglichst vielen Tagen mit gewaltfreien Blockade-Aktionen der Baustellen-Verkehr zum
Endlager-Bergwerk in Gorleben behindert - wenn Du mitmachst!
Fukushima hat in der Ausstiegsdebatte den Fokus auf das Reaktorrisiko gerichtet. Das ist richtig, denn wir kämpfen für
die Stilllegung aller Atomkraftwerke. Doch was soll mit dem Müll geschehen? Soll der in einem Salzstock versenkt werden, der
nachweislich dafür nicht taugt?
Wir bringen Teile unserer Lebenskultur vor die Tore in Gorleben: Chöre geben ein Konzert auf der Zufahrt, Bäuerinnen bringen
ihre landwirtschaftlichen Produkte vor das Eingangstor, ReiterInnen verweilen mit ihren Pferden, Geburtstagsblockaden und
"Traum"hochzeiten werden vor den Zufahrtstoren gefeiert. Ob Kaffeekränzchen, Kisten klettern oder Märchen lesen, alle
bringen ihr eigenes Drehbuch mit. Die Ideen sind endlos. Mit viel Phantasie tragen wir alle gemeinsam zum Gelingen bei.
Wir halten Tag für Tag dagegen, ein ganzes Jahr lang, immer wieder mit einer neuen Blockade-Gruppe. Jede/r kann sich an den
Aktionen von gorleben 365 beteiligen, ob als Einzelperson oder in einer
Gruppe. Jede/r kann eine eigene Blockade-Idee initiieren.
Aktuelle Online-Aktion: Atomprogramm in Polen verhindern!
Es ist kaum zu glauben: Polen will in die Atomkraft einsteigen! Und das, nachdem das Land nach der Wende schon einmal
ausgestiegen war und zwei Atom-Bauruinen hinterlassen hat. Offensichtlich sind die Katastrophen von Tschernobyl und
Fukushima an den polnischen Verantwortlichen spurlos vorüber gegangen.
Aktueller Appell: Atomausstieg ins Grundgesetz!
Atomkraftwerke sind ethisch nicht zu rechtfertigen und mit dem Menschenbild unseres Grundgesetzes nicht vereinbar.
Die zivile Nutzung der Kernenergie lässt sich von der militärischen Herstellung von Atomwaffen nicht trennen.
Die Risiken der Kernenergie sind folglich nicht losgelöst voneinander zu betrachten.
Es ist ethisch geboten Risiken, die von der Kernkraft in Deutschland ausgehen, in Zukunft auszuschließen.
Wir sind der Überzeugung, dass die Forderung der
Ethik-Kommission, "Risiken der Kernkraftnutzung in Deutschland für die Zukunft auszuschließen", nur mit einem im Grundgesetz
verankerten Verbot der Atomkraftnutzung durchgesetzt werden kann.
Aktueller ausgestrahlt-Appell: Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen!
"Wer AKWs betreiben will, muss auch das Risiko eines Super-GAU selber tragen.
Bundesregierung und Bundestag müssen für alle Atomkraftwerke eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter
Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden vorschreiben.
Findet sich keine Versicherung, die bereit ist, diese Schäden abzudecken, müssen die AKW sofort stillgelegt werden."
Atomausstieg selber machen - zu Ökostromanbietern wechseln
Treibt die Atomstromkonzerne in die Pleite! Schaltet die EnBW ab!
Der Volksentscheid mit der Stromrechnung ist heute und jederzeit möglich.
Es ist so einfach, auf einen Ökostromanbieter zu wechseln.
Die Kündigung beim bisherigen Versorger (Eon, RWE, Vattenfall und EnBW)
erledigt der Ökostromanbieter. Technische Installationen sind nicht nötig.
Der Wechsel selbst erfolgt an einem festgelegten Stichtag, der euch mit der Eingangsbestätigung des Vertrags mitgeteilt wird.
Die Stromversorgung wird natürlich zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. Und:
Ökostrom ist preisgünstiger als der teure EnBW-Atomstrom.
Weitere aktuelle Termine, Demos, Aktionen, Kampagnen gibt's beim URL-König
Der URL-König AKTUELL und AKTIV
Stand: 16. Februar 2012
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