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Anti-AKW-Gruppe Linzgau
Und täglich grüßt der Super-GAU. (Hanna Poddig)

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Chronik unserer Aktivitäten bis 2012
 
22. November 2012:
Pfullendorfer Kamingespräch mit Hanna Poddig
Lesung und Diskussion mit der Vollzeitaktivistin
Hanna Poddig Auf Einladung der Anti-AKW-Gruppe war Hanna zu einem der mittlerweile bekannten und beliebten Kamingespräche zum BUND Pfullendorf in die Rossmarktgasse 4 gekommen. Bei prasselndem Holz im Kaminofen las sie zunächst Passagen aus ihren Büchern "Radikal mutig" und "Im Namen des Flummiballs" (siehe unten), ließ Fotos und andere Dokumente in die Runde gehen und berichtete von ihren Aktionen gegen Atomenergie, Gentechnik, Militarismus, kapitalistische Globalisierung, Verschwendung und Pervertierung von Lebensmitteln - um nur einige ihrer Betätigungsfelder aufzuzählen. Dazwischen erzählte sie von ihren haarsträubenden und empörenden Erfahrungen mit Polizei und Justiz, bis hin zu ihrem (glücklicherweise nicht langen, aber trotzdem zu langen) Zwangsaufenthalt im Knast. Sie beantwortete viele Fragen aus dem Publikum, erzählte auch über ihre Motive, Ziele und was sie bewegt. Hanna Poddig verkündet keine Ideologie, keine Patentrezepte. Stattdessen fiel an diesem Abend immer wieder das Motto der mexikanischen Zapatisten "Eine andere Welt ist möglich", das auch zu einem Slogan der globalisierungskritischen Bewegung wurde. Ein anderes Motto lautet "Fragend suchen wir den Weg" - und wenn ein bestimmter Weg scheitert, so haben wir es doch zumindest versucht.
Sehr konkret wurde es, als das Thema auf die geplanten unkonventionellen Gasbohrungen in unserer Region kam, dem sogenannten Fracking. Falls die Erdgasförderung mit dem Frackingverfahren bei uns tatsächlich gegen den Willen der Bevölkerung und der Wasserversorger durchgesetzt werden sollte, dann sind genau solche unkonventionellen, vielfältigen, kreativen und entschlossenen Aktionsformen des gewaltfreien Widerstands wie Straßenblockaden oder Bohrturmbesetzungen gefragt.
Das angeregte Gespräch setzte sich in lockerer Runde bis in die späten Abendstunden fort.
Ingo Selle von der Schwäbischen Zeitung Pfullendorf schrieb über diese Veranstaltung den lesenswerten Artikel Poddig gibt Anleitungen zum Anders sein.


Foto Kamingespraech Hanna Poddig 1 Foto Kamingespraech Hanna Poddig 2 Foto Kamingespraech Hanna Poddig 3 Foto Kamingespraech Hanna Poddig 4 Foto Kamingespraech Hanna Poddig 5 Foto Kamingespraech Hanna Poddig 6
Fotos: Pit Fischer
Hanna Poddig, geboren 1985, ist Vollzeitaktivistin. Sie war fünf Jahre lang bei der Umweltorganisation Robin Wood aktiv und ist außerdem engagierte Globalisierungskritikerin, Rüstungs- und Militarismusgegnerin. Auf vielen Kongressen, Camps und Tagungen hat sie ihre Ideen und Ansichten bereits vorgestellt, TV-Anstalten wie rbb und WDR sowie viele Printmedien wie etwa taz, Frankfurter Rundschau oder Neues Deutschland haben ihren alternativen Weg bereits vorgestellt.
Eine Kurzbiografie steht in der Wikipedia, es gibt auch eine von ihr autorisierte Facebook-Seite.

Über ihr Buch "Meine Anleitung zum Anderssein" schreibt der Rotbuch Verlag:
"Es besteht dringender Handlungsbedarf, die herrschenden Verhältnisse zu verändern - Hanna Poddig belässt es dabei nicht bei Lippenbekenntnissen. Sie ist Aktivistin im besten Sinne des Wortes: Ob beim Einkauf im Supermarkt, am Ticketschalter in der U-Bahn oder beim Energiesparen: Sie geht in ihrem Alltag radikal, aber immer friedfertig "mit gutem Beispiel" voran. Und wo es nötig ist, greift sie zu deutlicheren Mitteln, kettet sich an Gleise, besetzt Bäume oder demonstriert vor Kernkraftwerken. Im Bewusstsein, dass jeder Veränderung die Einsicht vorausgeht, zielt Hanna Poddig auf eine Revolution im Kleinen ab. Ihr Protest genauso wie ihre mitreißenden Ideen dienen stets dazu, ihre Umwelt zum Nachdenken anzuregen. Am Ende steht keine trockene Handlungsanleitung, sondern das authentische Zeugnis einer jungen Frau, die unsere Welt mit ungewöhnlichen Mitteln aufklärt und verändert."
Bücher von Hanna Poddig:
Radikal mutig - Meine Anleitung zum Anderssein. ISBN 978-3-86789-085-4, Rotbuch Verlag 2009
Im Namen des Flummiballs. Skurrile, ätzende, widerliche, menschenverachtende - kurz: ganz normale Geschichten aus dem Gerichtsalltag. ISBN 978-3-86747-050-6, Verlag SeitenHieb, 2012



 
7. Mai bis 24. Juni 2012:
Fotos von Elena Filatova: Tschernobyl - Verseuchtes und verlassenes Land
Wanderausstellung in Pfullendorf, Konstanz und Singen
Tschnernobyl Ausstellung Die beeindruckende und bedrückende Fotoausstellung von Elena Filatova und der Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen war vom 7. bis 18. Mai in der Volksbank Pfullendorf, vom 21. Mai bis 1. Juni im Bürgerbüro der Stadt Konstanz und vom 12. bis 24. Juni im Kulturzentrum GEMS in Singen zu sehen.
Zur Eröffnung der Ausstellung in Pfullendorf am 7. Mai berichtete Tim Günther, der Leiter des BUND Überlingen, über seine Reise nach Tschernobyl im letzten Jahr und zeigte einige seiner aktuellen Fotos sowie einen Überblick zum Thema "Erde-Mensch-Energie".
Die ukrainische Journalistin und Fotografin Elena Filatova war mehrfach mit dem Motorrad in der evakuierten Zone um Tschernobyl und hat dort eindrucksvolle Aufnahmen gemacht. Die Geisterstadt Pripjat direkt neben dem Reaktor - vor der Katastrophe von rund 50.000 Menschen bewohnt - ist menschenleer. Wohnungen, Kindergärten, Vergnügungsparks sind verlassen; in den Dörfern verfallen die Holzhäuser, das Land liegt brach; verstrahlte Feuerwehrfahrzeuge und Hubschrauber stehen zu Dutzenden auf einem Sammelplatz und verrotten. Riesige Gebiete sind geräumt und aufgrund der Strahlenbelastung nicht mehr bewohnbar.
Elena Filatova hat der Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen Aufnahmen und erläuternde Texte zur Verfügung gestellt, die zu einer Ausstellung mit großformatigen Bildern zusammengestellt wurden. Die Tschernobyl-Reportagen "Ghost Town" und "Land of the Wolves" von Elena Filatova, denen die Fotos entnommen sind, findet man auf der Homepage von Elena Filatova.
Die Ausstellung in Pfullendorf wurde vom BUND Pfullendorf organisiert, die Ausstellungen in Konstanz und Singen vom Verein KLAR! e.V. - Kein Leben mit atomaren Risiken.


Bilder von der Ausstellungseröffnung mit Tim Günther in Pfullendorf (links)
und von der Ausstellung in Konstanz (rechts):


Ausstellungseroeffnung Pfullendorf 1 Ausstellungseroeffnung Pfullendorf 2 Ausstellung Konstanz 1 Ausstellung Konstanz 2


 
22. Mai 2012:
Langzeitfolgen von Tschernobyl aus medizinischer Sicht
Vortrag von Dr. Thomas Weber in Pfullendorf
IPPNW Im Zusammenhang mit der Katastrophe in Tschernobyl fand am Dienstag 22. Mai in den Räumen des BUND Pfullendorf in der Rossmarktgasse 4 eine weitere interessante Veranstaltung statt: Dr. Thomas Weber aus Überlingen sprach zum Thema "Langzeitfolgen von Tschernobyl aus medizinischer Sicht". Er berichtete auch vom internationalen Tschernobylkongress 2011 des IPPNW, dem Verein "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V."


Vortrag Thomas Weber Mai 2012 - Bild 1 Vortrag Thomas Weber Mai 2012 - Bild 2 Vortrag Thomas Weber Mai 2012 - Bild 3


 
28. April 2012:
Demo, kulturelle Umzingelung und Blockaden in Gorleben
Stoppt Gorleben! Einige tausend Menschen und einige hundert Trecker kamen zur Endlager-Baustelle nach Gorleben, um deutlich zu machen, dass es keinen gesellschaftlichen Konsens zur Endlagersuche gibt, wenn der ungeeignete Salzstock Gorleben mit im Topf bleibt. Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern um ein neues Gesetz zur Suche eines Endlagers für Atommüll sind in der entscheidenden Phase. Noch offen ist in den Verhandlungen, wie es mit Gorleben weitergehen soll, wo seit 1977 an einem Endlager gebaut wird, obwohl der marode Salzstock sich als völlig ungeeignet erwiesen hat.
Gorleben 1977 - 2012: Seit 35 Jahren im Widerstand
Nach der Kundgebung gab es eine "kulturelle Umzingelung" des Endlagers mit Musik, Kleinkunst, Tanz, Happenings, im Anschluss Blockaden der Eingangstore.
Gorleben muss endgültig vom Tisch!
Auch einige Mitglieder der Anti-AKW-Gruppe Linzgau waren dem Aufruf der BI Lüchow-Dannenberg gefolgt und nach Gorleben gereist. Hier einige Eindrücke von der Demo:


Demo Gorleben 28. April 2012 - Bild 5 Demo Gorleben 28. April 2012 - Bild 1 Demo Gorleben 28. April 2012 - Bild 2 Demo Gorleben 28. April 2012 - Bild 4 Demo Gorleben 28. April 2012 - Bild 3 Demo Gorleben 28. April 2012 - Bild 6 Demo Gorleben 28. April 2012 - Bild 7
Stoppt Gorleben!


 
26. März 2012:
Veranstaltung in Überlingen zur Atommüll-Endlagerung in Benken und Süddeutschland
Veranstaltung zum Endlager Benken Josef Diebold von KLAR! e.V. aus Singen berichtete im Überlinger Hotel Ochsen aus der "Begleitkommission Schweiz für geologische Tiefenlager" des deutschen Bundesumweltministeriums. In Benken bei Schaffhausen plant die Schweizer Atomindustrie (NAGRA) im Opalinuston ein Endlager für hochradioaktiven Müll. Der Opalinuston reicht bis in den Hegau hinein und ist auch im Donautal zwischen Sigmaringen und Riedlingen vorhanden, wo auch bereits mögliche Endlager angedacht werden. Zu dem informationsreichen Vortrag waren ca. 30 BesucherInnen erschienen, im Anschluss entspann sich eine lebhafte Diskussion.
Immer daran denken, unser Gorleben heisst Benken!
Der Verein KLAR! "Kein Leben mit atomaren Risiken" in Singen ist seit 10 Jahren aktiv gegen den Schweizer Atommüll am Hochrhein. Eingeladen hatten die Anti-AKW-Gruppe Linzgau, KLAR! und der NABU Überlingen.
Südkurier-Artikel vom 5.4.2012 über die Veranstaltung
Flyer zur Veranstaltung
Ein Zitat der Initiative KLAR! Schaffhausen vom 14.10.2011 zu diesem Thema:
"Das Anhörungsverfahren ist aus unserer Sicht das Feigenblatt der Atomlobby und eine reine Alibiübung! Zwar können auch wir sagen, dass das Verfahren transparent ist, ganz sicher ist es jedoch in den wirklich knackigen Punkten nicht partizipativ. Die Nagra und das BfE geben sich mit ihren ausgezeichneten Kommunikationsexperten aber alle Mühe, der Bevölkerung mit diesen Kernaussagen unentwegt Sand in die Augen zu streuen und sie mit schmeichelnden Worten einzulullen." Auch die Schaffhauser Kantonsrätin Martina Munz bezeichnete in ihren beiden Vorträgen 2011 in Singen und Überlingen (wir berichteten) die vermeintliche Partizipation, das vermeintlich "vorbildliche demokratische Schweizer Modell" als dekoratives Feigenblatt, das nicht viel kostet, aber effektiv die Leute ruhig hält.
Den Schlusskommentar spricht Pit vom Stamm der Linzgau-Indianer: "Die NAGRA-Bleichgesichter reden mit gespaltener Zunge. Sie werden unser Land nehmen. Sie werden viele grüne Männer mit gelben Fässern schicken. Sie werden das Land vergiften und sie werden den Fluss vergiften."



 
11. März 2012:
Demo in Gundremmingen
Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 1 60-70 AKW-GegnerInnen vom Bodenseekreis und aus Ravensburg fuhren mit dem Bus, Zug und Autos nach Gundremmingen. Die BewohnerInnen des kleinen Ortes konnten durch unseren Ruf "Solidarisieren, mitspazieren - nicht im Garten auf Strahlung warten" leider kaum motiviert werden. Über 5000 Aktive kamen zusammen, sogar Gruppen aus Dresden und Thüringen waren dabei. Die selbstgebaute Agitations-Rikscha aus Markdorf war wie schon öfters ein Blickfang. Die Versorgung war super organisiert, es gab auch einen Stand mit Kaffee und Kuchen, der Bio/Fair-Kaffee wurde von Rapunzel gesponsert. Eine lustige Truppe aus Sündenhofen, äähh Sonthofen brachte viele zum Schmunzeln, trotz diesem tragischen Gedenktag.
Artikel in der Augsburger Allgemeinen

Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 2 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 3 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 10 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 7 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 4 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 5
Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 8 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 9 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 11 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 12 Demo Gundremmingen 11. Maerz 2012 - Bild 6


 
10. März 2012:
1 Jahr Fukushima - Kundgebung und Mahnwache in Überlingen
Kundgebung und Mahnwache am Fukushima-Jahrestag Mehrere Infostände an der Hofstatt informierten von 9-12 Uhr bei strahlendem Wetter. Es gab eine Trommeltruppe und mit Megaphon wurde auf die Kundgebung hingewiesen. Einige Kinder liefen mit dem Roll-Castor und Windrädern auf dem Markt herum. Ab 12 Uhr gab es eine kurze Demo zum Landungsplatz. Etwa 200 Leute nahmen an der Kundgebung und Mahnwache teil. Aufgerufen hatten der BUND, die Grünen, die Wasserkarawane, die Anti-AKW-Gruppe Linzgau und Greenpeace.
Südkurier-Artikel: Mahnende Erinnerung zum Jahrestag von Fukushima
Flyer mit dem Aufruf zur Aktion

Mahnwache und Kundgebung Ueberlingen 10. Maerz 2012 - Bild 1 Mahnwache und Kundgebung Ueberlingen 10. Maerz 2012 - Bild 2 Mahnwache und Kundgebung Ueberlingen 10. Maerz 2012 - Bild 3 Mahnwache und Kundgebung Ueberlingen 10. Maerz 2012 - Bild 4 Mahnwache und Kundgebung Ueberlingen 10. Maerz 2012 - Bild 5 Mahnwache und Kundgebung Ueberlingen 10. Maerz 2012 - Bild 6


 
9. März 2012:
"Wir rufen bundesweit zu Großdemos auf"
Interview in der Schwaebischen Zeitung Interview der Schwäbischen Zeitung, Lokalausgabe Pfullendorf, mit Anne von der Anti-AKW-Gruppe Linzgau
"Ein Jahr ist vergangen seit dem schweren Erdbeben in Japan, dem dadurch verursachten Tsunami und der Atomkatastrophe im Kraftwerk Fukushima. Zum Jahrestag nehmen Gruppen auch in der Region wieder an verschiedenen Aktionen teil..."
Der ganze Zeitungartikel in PDF
Mit freundlicher Genehmigung der Lokalredaktion Pfullendorf der Schwäbischen Zeitung



 
26. Juni 2011:
Menschenkette STOP FESSENHEIM
Menschenkette Stop Fessenheim Gemeinsam mit 7000 AtomkraftgegnerInnen aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland demonstrierten wir mit einer Menschenkette um das AKW Fessenheim, zu der das "Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen jetzt!" aufgerufen hatte. Es kommt auf uns und unseren gemeinsamen Protest an, ob sich die Profitgier der Energiekonzerne durchsetzt oder der Anspruch der Menschen auf eine lebenswerte Welt. Wir, die Menschen, die in dieser einmaligen Kulturlandschaft im Dreiländereck leben, wollen unsere Zukunft nicht länger den wenigen und skrupellosen Profiteuren der Atomindustrie überlassen. Deshalb unterstützen wir die Menschen in ihrem Aufbegehren gegen eine Laufzeitverlängerung des AKW Fessenheim und fordern mit ihnen die sofortige Stilllegung.
Infos zu Fessenheim und anderen AKWs in Frankreich

Menschenkette Fessenheim 26. Juni 2011 - Bild 1 Menschenkette Fessenheim 26. Juni 2011 - Bild 2 Menschenkette Fessenheim 26. Juni 2011 - Bild 3 Menschenkette Fessenheim 26. Juni 2011 - Bild 4 Menschenkette Fessenheim 26. Juni 2011 - Bild 5


 
30. Mai 2011:
Vortrag von Martina Munz "Atommüll im Bodenseeraum sicher endlagern?" in Überlingen
Atommmuell im Bodenseeraum sicher endlagern? - Eine gemeinsame Veranstaltung des Ortsverbands Überlingen der Grünen und der Anti-AKW-Gruppe Linzgau -
Nicht weit von uns entfernt, in Benken bei Schaffhausen, soll in einer Schicht Opalinuston nahe am Rhein das Schweizerische Atommüllendlager entstehen. Martina Munz, SP-Kantonsrätin im Kanton Schaffhausen, berichtete über die Pläne der Schweizer Atomindustrie für das Endlager. Sie erklärte das Auswahlverfahren von verschiedenen Gebieten in der Schweiz; dabei liegen 5 von 6 möglichen Standorten an der deutsch-schweizerischen Grenze zwischen Schaffhausen und Waldshut-Tiengen. Opalinuston als geologische Schicht für Atommüll reicht über die Grenze hinweg in den Hegau.
Der Widerstand gegen Atomkraftwerke wächst in der ganzen Schweiz, wie die Demonstration von 20.000 AKW-GegenerInnen am 22.5.2011 im Kanton Aargau (Menschenstrom gegen Atom) gezeigt hat. Das war die grösste Anti-AKW-Demo in der Schweiz seit über 20 Jahren. In den 80er Jahren konnte durch den grenzüberschreitenden Widerstand im Dreyeckland der Bau der Atomkraftwerke in Kaiseraugst (CH) und Wyhl (D) verhindert werden. (siehe hierzu auch unser Info vom 3. Februar 2011)
Südkurier-Artikel vom 08.06.2011 zum Vortrag



 
28. Mai 2011:
Atomkraft Schluss! 160.000 demonstrierten in über 20 Städten, in Überlingen 400
Grossdemos 28. Mai Am Samstag, den 28. Mai fanden in vielen Städten Großdemos und kleinere Demos statt, um der Bundesregierung zu zeigen: Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKWs abschalten - jetzt und endgültig!
Von der Anti-AKW-Gruppe Linzgau fuhren einige zur Demo nach Ulm (4.000 DemonstrantInnen), andere zur Demo in Überlingen.
Um 15 Uhr formierten sich in Überlingen 400 AtomkraftgegnerInnen am Bahnhof Mitte zu einem bunten, fantasievollen Demozug und zogen mit Parolen und Gesang, Atommüllfässern, Transparenten, Fahnen und Plakaten durch die Stadt zum Landungsplatz, wo um 16 Uhr die Abschlusskundgebung stattfand, musikalisch unterstützt durch die "Neuen Barden".
Flugblatt der Überlinger Demo
Südkurier-Artikel vom 30.05.2011 zur Überlinger Demo mit vielen Fotos
Bilder und Berichte zu den Großdemos

Demo Ueberlingen 28. Mai 2011 - Bild 1 Demo Ueberlingen 28. Mai 2011 - Bild 2 Demo Ueberlingen 28. Mai 2011 - Bild 3 Demo Ueberlingen 28. Mai 2011 - Bild 4 Demo Ueberlingen 28. Mai 2011 - Bild 5 Demo Ueberlingen 28. Mai 2011 - Bild 6


 
22. Mai 2011:
Menschenstrom gegen Atom in der Schweiz, Döttingen/Kanton Aargau
Menschenstrom gegen Atom 2011 Die Schweizer Atomindustrie (Axpo, Alpiq, BKW) plant den Bau von zwei neuen Atomkraftwerken und ein Endlager für hochradioaktiven Müll in Benken bei Schaffhausen. Der Widerstand gegen die Atomindustrie wächst genzüberschreitend. Am Sonntag 22. Mai 2011 fand die Grossdemonstration im Kanton Aargau statt: Der Menschenstrom gegen Atom 2011 - die größte Anti-AKW-Demo in der Schweiz seit über 20 Jahren.
Über 20.000 TeilnehmerInnen (nach übereinstimmenden Angaben der Veranstalter und der Polizei, das gibt's auch nicht oft) wanderten bei hochsommerlichem Wetter über eine kurze (3 km) und eine lange Strecke (10 km!) zum Kundgebungsplatz bei Döttingen. Wir freuen uns über das Wachsen der Schweizerischen und der grenzübergreifenden Anti-AKW-Bewegung und gratulieren unseren Freundinnen und Freunden in der Schweiz zu dieser gelungenen und perfekt organisierten Aktion!
Aus dem Linzgau waren wir zu fünft nach Döttingen aufgebrochen. Weitere fuhren mit dem von KLAR gegen Atom organisierten Bus von Konstanz-Radolfzell-Singen mit.
Die unvermeidliche Sondereinsatzkapelle SEK Linzgau war natürlich auch dabei und sang Anti-AKW-Lieder, nicht unbedingt schön, aber dafür intensiv :-)
Berichte, Fotos, Pressestimmen usw. gibt's auf der Menschenstrom-Webseite.

Menschenstrom gegen Atom 22. Mai 2011 - Bild 3 Menschenstrom gegen Atom 22. Mai 2011 - Bild 4 Menschenstrom gegen Atom 22. Mai 2011 - Bild 7 Menschenstrom gegen Atom 22. Mai 2011 - Bild 2 Menschenstrom gegen Atom 22. Mai 2011 - Bild 1 Menschenstrom gegen Atom 22. Mai 2011 - Bild 5 Menschenstrom gegen Atom 22. Mai 2011 - Bild 6


 
Ostermontag, 25. April 2011:
Mehr als 140.000 protestieren in Deutschland, Frankreich und der Schweiz gegen Atomkraft
25 Jahre Tschernobyl Aktionstag Nach Angaben von ausgestrahlt gingen heute bundesweit über 120.000 Menschen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie auf die Straßen. Anlass waren der Super-GAU von Tschernobyl am 26. April vor 25 Jahren und die Atomkatastrophe von Fukushima.
Dazu kamen noch einmal ca. 20.000 TeilnehmerInnen an internationalen Demonstrationen und Mahnwachen auf den Rheinbrücken zwischen Konstanz und Strasbourg (Dreiländereck Schweiz-Frankreich-Deutschland) und im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Luxemburg. Hier ging es vor allem Fessenheim-Tschernobyl-Aktionen auf Rheinbruecken um die Stilllegung des ältesten französischen AKWs Fessenheim, berüchtigt durch viele Pannen und seine Lage im Erdbebengebiet, um das französische AKW Cattenom, um die Schweizer Atomkraftwerke Beznau und Leibstadt (allesamt direkt an den jeweiligen Landesgrenzen) und die Verhinderung des Schweizer Atommüllendlagers Benken (am Rhein bei Schaffhausen).
Die Anti-AKW-Gruppe Linzgau verteilte sich auf verschiedene Grossdemos und Aktionen. Einige fuhren nach Neckarwestheim (8.000 DemonstrationsteilnehmerInnen, die bisher größte Demo dort), einige nach Gundremmingen (Günzburg/Donau, 10.000 TeilnehmerInnen), einige zur Aktion auf der Rheinbrücke in Stein am Rhein (30 TeilnehmerInnen) und zur Mahnwache in Pfullendorf.
Demoberichte, Fotos usw. gibt es bei:
Tschernobyl-Aktionstag
ausgestrahlt
BUND Südlicher Oberrhein (Rheinbrücken-Aktionen)


Hier einige Bilder vom Ostermontag:

Demo Neckarwestheim 25.4.2011 - Bild 1 Demo Neckarwestheim 25.4.2011 - Bild 2 Demo Neckarwestheim 25.4.2011 - Bild 3 Demo Neckarwestheim 25.4.2011 - Bild 4 Demo Neckarwestheim 25.4.2011 - Bild 5 Demo Neckarwestheim 25.4.2011 - Bild 6
Demo Neckarwestheim

Rheinbruecke Stein am Rhein 1 Rheinbruecke Stein am Rhein 1
Auf der Rheinbrücke in Stein am Rhein


 
6. April 2011:
Veranstaltung Energiewende jetzt! - Film "Die 4. Revolution"
Film und DVD: die 4. Revolution Gemeinsam mit dem Owinger Bioladen correcto mundo zeigten wir in dessen frisch renoviertem Veranstaltungsraum in der Hauptstr. 58 den Dokumentarfilm Die 4. Revolution - Energy Autonomy von Carl-A. Fechner, den wir bereits am 2. März in Pfullendorf vorgestellt hatten.
In den nachfolgenden Gesprächen tauschten wir Informationen und Ideen für den bundesweiten Aktionstag 25 Jahre Tschernobyl am Ostermontag, 25. April aus. 25 Jahre Tschernobyl Aktionstag Am 26. April 2011 jährt sich die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Unsere Forderung ist, endlich Konsequenzen zu ziehen und alle Atomkraftwerke abzuschalten. Darum werden zeitgleich am Ostermontag den 25. April 2011 an zehn Reaktor-Standorten und drei weiteren Atom-Standorten in Deutschland Aktionen stattfinden. Dazu kommen dezentrale Aktionen und Mahnwachen in ganz Deutschland, z.B. in Pfullendorf, Überlingen und auf Rheinbrücken zwischen Deutschland, der Schweiz und Frankreich.



 
26. März 2011:
250.000 demonstrierten in Berlin, Hamburg, Köln und Müchen
Auf vier Großdemonstrationen demonstrierten heute 250.000 Menschen gegen Atomenergie.
Allein in München waren es 40.000, darunter auch einige von der Anti-AKW-Gruppe Linzgau und sehr viele aus unserer Region. Grossdemos am 26. Maerz
Ganze Busse hatten sich aufgemacht.
Wir werden täglich mehr!



 
26. März 2011:
Mahnwache in Pfullendorf gegen Atomkraft am Samstag, 26. März 2011
Zur heutigen Mahnwache auf dem Pfullendorfer Marktplatz, zu der der BUND Pfullendorf gemeinsam mit uns aufgerufen hatte, kamen 60 AtomkraftgegnerInnen mit Kerzen, Fahnen und Plakaten. Viele von uns waren auch zur Großdemonstration nach München gefahren.
Der BUND Pfullendorf hatte einen Infostand aufgebaut und wir sammelten Unterschriften für die Petition "Atomkraftwerke sofort abschalten!"
Erfreulich viele Marktbesucherinnen und Marktbesucher interessierten sich für die Aktion Atomausstieg selber machen - zu Ökostromanbietern wechseln.
Ein Teilnehmer wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass in Baden-Württemberg nicht nur die aus den Medien bekannten Atomkraftwerke in Neckarwestheim und Philippsburg stehen, sondern in Südbaden noch zwei weitere: in Leibstadt und Fessenheim. Sie stehen direkt an der deutschen Grenze, zwar auf schweizerischem und französischem Territorium, sind aber für uns genauso gefährlich wie "unsere eigenen". Strahlung macht nicht an der Grenze halt! Gemeinsam mit den Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen und unseren Freundinnen und Freunden in der Schweizer Anti-Atom-Bewegung kämpfen wir seit Jahrzehnten für die Stilllegung dieser AKWs.
Zusammen mit der Sondereinsatzkapelle SEK Linzgau wurden einige Lieder aus dem Atom-Widerstand gesungen, z.B. "Wehrt euch, leistet Widerstand", "Atomkatastrophen sind lang" und andere. "Atomkatastrophen sind lang" sangen wir bereits 1979 nach der Atomkatastrophe von Harrisburg (USA). Damals hieß das Lied noch "Harrisburger Nächte". 1986 tauften wir es aus aktuellem Anlass in "Tschernobyler Nächte" um. Es stimmt uns bitter und traurig, dass wir das Lied dieses Jahr in "Fukushimer Nächte" umbenennen mussten. Nach dem Super-GAU von Tschernobyl hätte es keines einzigen weiteren Atomunfalls mehr bedurft. Allerspätestens seit 1986 hätte auch dem letzten klar sein müssen: Atomenergie ist nicht beherrschbar!


Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 1 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 2 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 3 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 7
Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 4 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 8 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 11


 
21. März 2011:
Mahnwachen in Pfullendorf und Überlingen gegen Atomkraft am Montag, 21. März 2011
Zur heutigen Mahnwache in Überlingen waren über 300 Menschen gekommen - mehr als am letzten Montag.
Zur Mahnwache auf dem Pfullendorfer Marktplatz, zu der der BUND Pfullendorf gemeinsam mit uns eingeladen hatte, kamen 75 AtomkraftgegnerInnen mit Kerzen und Plakaten, um ihrer großen Betroffenheit über die Ereignisse in Japan Ausdruck zu geben, und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden. Eine Japanerin sang ein Lied aus ihrer Heimat, danach folgten 15 Schweigeminuten in stillem Gedenken für die Opfer.
Der BUND Pfullendorf hatte einen Infostand aufgebaut und wir sammelten Unterschriften für die Petition "Atomkraftwerke sofort abschalten!"
Erfreulich viele interessierten sich für die Aktion Atomausstieg selber machen - zu Ökostromanbietern wechseln.
"Ministerpräsident Mappus warb wie kein anderer für die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke und forderte noch vor ein paar Monaten Laufzeiten von 15 + x Jahren. Der plötzliche Umschwung ist unglaubwürdig. Ein radikaler Kurswechsel wäre gut für unser Land, die vorübergehende Abschaltung einzelner Atomkraftwerke in Deutschland reicht nicht aus", so Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND. Ein Moratorium, dem zudem jegliche Rechtsgrundlage fehlt, ist eine Beruhigungspille für die Bevölkerung. Die Massenproteste gegen die Atomenergienutzung zeigen, dass die Menschen im Land nicht mehr bereit sind, diese Politik mitzutragen.
Mit uns haben heute 141.612 Menschen an 726 Orten an Mahnwachen teilgenommen.


Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 1 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 2 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 3 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 4 Mahnwache Pfullendorf 2011 - Bild 5


 
17. März 2011:
- Forschungsanlage für neue Atomkraftwerke bei Karlsruhe genehmigt
- Gorleben wird weitergebaut
- Deutsche AKW-Exporte gehen weiter

Was von der gegenwärtigen schwarz-gelben Wahlkampfpropaganda zum angeblichen Atomausstieg ("Moratorium") zu halten ist, ebenso von Stoppt die Atomindustrie - Kaempft fuer das Leben "neuer Transparenz", "Bürgerbeteiligung", "frühzeitiger Information und Einbindung der Öffentlichkeit" und "beschleunigtem Umstieg auf erneuerbare Energien", zeigt die aktuelle Genehmigung für die neuen Labors des Europäischen Instituts für Transurane in Linkenheim bei Karlsruhe. Die Genehmigung ging heimlich, still und leise und unter vollständigem Ausschluss der Öffentlichkeit vor sich. Mit bis zu einer Tonne Uran und 180 kg Plutonium, dem gefährlichsten Stoff der Welt, sollen neue Reaktortypen entwickelt werden. Muss dazu auch nur ein weiteres Wort verloren werden?
Quelle: SWR Fernsehbericht in 'Baden-Württemberg aktuell' 11. März 2011

Gorleben soll leben Und eine tagesaktuelle Information von unseren Freunden im Wendland: auch in Gorleben wird weitergebaut, als ob nichts geschehen wäre. Die neue Atomanlage in Karlsruhe und der Ausbau der Atomanlagen in Gorleben zeigen: die Atomindustrie arbeitet beharrlich weiter an einer langfristigen Nutzung der Kernkraft und sogar am weiteren Ausbau.

Die deutschen Atomkonzerne (allen voran Siemens) exportieren ihre lebensgefährlichen Schrottmeiler weiterhin ungehindert in alle Welt, mit traumhaften Profiten und Wachstumsraten. Der Steuerzahler deckt diese schmutzigen Geschäfte auf Beschluss der schwarzgelben Regierung mit Hermesbürgschaften ab.

Karlsruhe ist eine der Zentralen der deutschen Atom-Mafia, und wie so oft unter dem Deckmäntelchen der "Wissenschaft". Auch der Bau des Endlagers in Gorleben läuft unter "wissenschaftliche Erkundung". Ein Lobbyist der Atomindustrie, der sich als Forscher verkleidet, ist jedoch noch lange kein Wissenschaftler. Die wissenschaftliche Fassade und das Wahlkampfgetöse von einem "dreimonatigen Moratorium" sollen uns einlullen und Sand in die Augen streuen. Aber dem Lügenpack in Berlin, Stuttgart und Karlsruhe glauben wir schon lange nichts mehr. Wir finden es entsetzlich und zynisch, das unglaubliche Leid der Menschen in Japan für solch schäbige, miese Wahlkampftricks zu missbrauchen.

Wir stellen uns quer Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben wirklich auch dem letzten denkfähigen Menschen gezeigt:
ATOMENERGIE IST NICHT BEHERRSCHBAR!
An die Atombosse: euren letzten Castortransport nach Gorleben habt ihr mit 17.000 Polizisten und Polizistinnen und logistischer Unterstützung der Bundeswehr durchgekriegt (bundesweit waren noch weitaus mehr im Einsatz). Beim nächsten mal werden 17.000 nicht mehr ausreichen. Unser Widerstand und unsere Entschlossenheit wächst von Tag zu Tag!
Da nützt auch eure Image-Kampagne nichts mehr ;-)

Wir fordern:
  • Sofortige Stilllegung des Instituts für Transurane in Karlsruhe!
    Es gibt für die Atomenergie nichts mehr zu forschen, nichts mehr zu prüfen, nur noch abzuschalten und stillzulegen
  • Sofortiger und endgültiger Baustopp für das Endlager Gorleben!
    Wir wollen in Gorleben lieber gutes naturreines Salz fördern, was uns verboten wurde
  • Auflösung des Castor-"Zwischen"lagers Gorleben. Die Atomkonzerne müssen ihren Müll auf eigene Kosten zurücknehmen!
  • Sofortiger und endgültiger Stopp für die deutschen AKW-Exporte. Keine todbringende Technik mehr aus Deutschland!
  • Sofortiges und dauerhaftes Verbot von Beteiligungen deutscher Stromkonzerne an ausländischen Schrottreaktoren, vor allem nicht in Osteuropa!
    Wir haben in Deutschland schon genug lebensgefährliche AKWs, da brauchen nicht auch noch mit deutschen Stromgebühren in den Nachbarländern längst abrissreife Atomanlagen künstlich am Laufen gehalten werden!


 
14. März 2011:
Mahnwache in Überlingen gegen Atomkraft am Montag, 14. März 2011
Aus Anlass des Erdbebens und der atomaren Katastrophe in Japan hatte sich einen Tag zuvor eine spontane Anti-Atom-Initiative im Seminarhaus Lebenskunst Bodensee in Tüfingen zusammengefunden und gemeinsam mit der Anti-AKW-Gruppe Linzgau und weiteren Menschen zur Mahnwache von 18.00 bis 18.30 auf der Überlinger Hofstatt in der Nähe des Münsters aufgerufen:
und 300 AtomkraftgegnerInnen waren gekommen!
Gemeinsam, mit Kerzen, Plakaten und Fahnen gaben wir unserer Betroffenheit und Trauer schweigend und mit Liedern in einem offenen Kreis Ausdruck, aber auch unserer Wut über die hiesige Atomindustrie und ihrer willfährigen Lobbyisten in der Bundesregierung und in den Landesregierungen, die aus Habgier unser Leben und unsere Gesundheit leichtfertig aufs Spiel setzen - und das Leben und die Gesundheit der nachfolgenden Generationen.
Muss es hier erst so weit kommen wie in Tschernobyl oder Fukushima?


Mahnwache Ueberlingen 2011 - Bild 1 Mahnwache Ueberlingen 2011 - Bild 2 Mahnwache Ueberlingen 2011 - Bild 3 Mahnwache Ueberlingen 2011 - Bild 4
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Südkurier-Artikel vom 15. März 2011 zur Mahnwache

Wir schliessen uns dem Aufruf von ausgestrahlt an:
"Es reicht nicht aus, die Laufzeitverlängerungen bis nach den Landtagswahlen auszusetzen. Wir fordern die endgültige Stilllegung der Atomkraftwerke. Die Schwachstellen sind den Behörden doch längst bekannt. Da muss nichts geprüft werden, sondern abgeschaltet. Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, jetzt auf die Straße zu gehen und dafür zu sorgen, dass die Bundesregierung nicht mehr lavieren kann, sondern sich endlich vom Abenteuer Atomkraft verabschiedet."
Wir fügen hinzu:
Was von solchen Versprechungen wie einem 'dreimonatigen Moratorium' oder 'Überprüfungen durch "unabhängige" Experten' zu halten ist, haben wir in den vergangenen Jahrzehnten zur Genüge erfahren. Kein Wunder, dass sich die regierenden Politiker im Volksmund den Titel "Lügenpack" eingehandelt haben. Nach den Wahlen wird dann wieder so verfahren wie vorher, und schlimmer.
Als Sofortmassnahme fordern wir:
Die allermarodesten und lebensgefährlichsten Schrottreaktoren wie Neckarwestheim, Philippsburg, Biblis, Brunsbüttel, Isar 1, Krümmel, Unterweser und andere müssen SOFORT abgeschaltet und dauerhaft DEMONTIERT und irreparabel unbrauchbar gemacht werden.
Und sofort heisst: noch heute!
Und nixda Moratorium und mal drei Monate aussetzen (und aussitzen, bis in Japan Gras über die Sache gewachsen ist).

Ein fauler Kompromiss wie der Atomausstiegsvertrag der damaligen rotgrünen Regierung, eine Rückkehr zum "Atomkonsens" reicht uns schon lange nicht mehr. Der sogenannte Ausstiegsvertrag hat von Anfang an nichts getaugt. Jetzt wird abgeschaltet!
Die Kungeleien mit der Atom-Mafia müssen sofort aufhören, und dies gilt für rotgrün genauso wie für schwarzgelb.
Unser Widerstand wird weitergehen, bis auch das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet ist, da können uns die Damen und Herren in Berlin und Stuttgart so viel vorlügen, wie sie wollen.

Auch in Sigmaringen, Ravensburg, Biberach, Konstanz und 450 weiteren Orten in Deutschland nahmen insgesamt mehr als 110.000 Menschen heute an Mahnwachen teil!
Hierzu das Info von ausgestrahlt

Wir treffen uns nächsten Montag, 21. März, zur gleichen Zeit zu den nächsten Mahnwache in Überlingen auf der Hofstatt und in Pfullendorf auf dem Marktplatz.



 
12. März 2011:
Menschenkette AKW Neckarwestheim-Stuttgart: Atomausstieg in die Hand nehmen!
Zusammen mit 60.000 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet haben wir eine ca. 45 km lange Menschenkette gegen die Menschenkette gegen Atom Atompolitik der Regierung gebildet - vom Risikoreaktor Neckarwestheim nach Stuttgart. Auch aus der benachbarten Schweiz waren einige Freunde und Freundinnen gekommen.
Tragischerweise gab es genau einen Tag vor der Menschenkette in Japan nicht nur ein verheerendes Erdbeben mit Tsunami, sondern auch einen GAU (= Größter Anzunehmender Unfall, Kernschmelze) im Atomkraftwerk Fukushima. Auf der Abschlusskundgebung in Stuttgart wurde eine Gedenkminute für die Opfer eingelegt.
Eine neue Landesregierung muss den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen und die baden-württembergischen Meiler in Neckarwestheim und Philippsburg sofort abschalten.
Die Anti-AKW-Gruppe Linzgau organisierte zusammen mit dem BUND Sigmaringen und dem BUND Pfullendorf eine gemeinsame Zugfahrt von Sigmaringen zur Menschenkette. 47 AtomkraftgegnerInnen aus Sigmaringen, Pfullendorf, Ostrach, Ennetach, Mengen, Herdwangen und Wald fuhren mit BW-Tickets nach Ludwigsburg und Kornwestheim. Viele weitere von uns reisten mit gecharterten Bussen von BUND und KLAR oder mit Autos an.


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Fotos der drei oberen Reihen: © Fabian Bosch
kommerzielle Nutzung und Weiterverbreitung nur mit Erlaubnis des Urhebers

Infos, Presseberichte, Fotos und Videos zur Menschenkette im Netz:
- Anti-Atom-Kette.de - Die Homepage der Menschenkette 2011
- ausgestrahlt
- Campact



 
Atomkraft nein Danke 11. März 2011:
Der Super-GAU von Fukushima
Immer noch aktuell - und wird es auch noch SEHR lange bleiben

- Aktuelle Infos bei ausgestrahlt
- Fukushima Informationsportal der Gesellschaft für Reaktorsicherheit
    mit aktuellem Nachrichtenticker
- Live-Ticker der japanischen Nachrichten-Agentur Kyodo (englisch)
- Fragen & Antworten zu den Folgen des Super-GAU in Japan (Umweltinstitut München)
- Fukushima Nuclear Meltdown 2011 (Linksammlung von "Better World Links")
- Bundesweit: Montags-Aktionen und Mahnwachen gegen Atomkraft (ausgestrahlt)
- Mahnwachen in der Schweiz (Greenpeace Schweiz)
- Chronik des Protests von ausgestrahlt
Unser Widerstand wird nicht nachlassen, bis das letzte AKW abgeschaltet ist!

12. April 2011: Japan hat den GAU von Fukushima nun als "katastrophalen Unfall", INES-Skala 7 (höchste Stufe) klassifiziert und damit als genauso schwer wie Tschernobyl 1986 - und schwerer als alle bisherigen (bekannt gewordenen) Atomunfälle in Europa und den USA. Die Evakuierungszone um Fukushima wurde ausgeweitet.

31. März 2011:
Die Radioaktivität im Meer vor der Fukushima-Küste ist mehrtausendfach angestiegen. Währenddessen hat Präsident Obama den Neubau weiterer AKWs in den USA angekündigt (yes we can), ebenso die Türkei (hier ausgerechnet unter Federführung des japanischen AKW-Betreibers Tepco). Mr. Obama: you say yes - we say no!
Die deutsche Bundesregierung fördert derweil den Bau des brasilianischen AKWs Angra 3, mitten im Erdbebengebiet - soviel wieder einmal zu den schwarzgelben Lügen vom beschleunigten "Atomausstieg". Macht mit beim Campact-Appell Atomtod exportiert man nicht!
29. März 2011:
In der Region Fukushima wurde Plutonium festgestellt, die Radioaktivität ist stark angestiegen. Greenpeace hat die Ausweitung der Evakuierungszone von bisher 20 km auf 40 km gefordert. In der 35-Millionen-Metropolregion Tokyo demonstrierten 1000 Menschen gegen Atomenergie. In Japan und anderen Atomnationen wie der Schweiz, Frankreich und den USA wächst der Protest. Wir wünschen allen unseren Verbündeten überall auf der Welt viel Glück und viel Durchhaltekraft! Genauso wie die Atomenergie ist auch unser Widerstand international.
27. März 2011:
Die Nachrichten aus Japan sind unverändert bedrohlich und beängstigend, werden von Tag zu Tag sogar noch dramatischer. Greenpeace hat die internationale Atomenergiebehörde IEAO aufgefordert, die Fukushima-Katastrophe realistischerweise auf Stufe 7 der INES-Skala heraufzusetzen (höchste Stufe, wie Tschernobyl).
18. März 2011:
Japan hat den GAU von Fukushima als "ernsten Unfall", INES-Skala 5 klassifiziert, und ihn damit als genauso schwer eingestuft wie die Unfälle 1979 in Harrisburg (USA), 1957 in Sellafield (Großbritannen) und sogar noch schwerer als den Unfall 1969 in Lucens (Schweiz).
Einige allgemeine Infos zu bisherigen GAUs und Kernschmelzen (Tschernobyl/Ukraine 1986, Harrisburg/USA 1979, Lucens/Schweiz 1969, Sellafield/Großbritannien 1957 und Majak/Rusland 1957) hat der URL-König in der Anti-Atom-Linksammlung zusammengestellt:
GAU und Super-GAU - Atomkatastrophen und Unfälle



 
10. März 2011:
Solidaritätsbotschaft an die streikenden Lokführerinnen und Lokführer
Die Anti-AKW-Gruppe Linzgau solidarisiert sich mit Eurem Streik zur Durchsetzung Eurer berechtigten Forderungen. Dafür nehmen wir - auch und gerade als BahnfahrerInnen - gerne Zugausfälle und Verspätungen in Kauf. Mitglieder von uns sind im öffentlichen Dienst beschäftigt und haben am 2. März am Warnstreik in Baden-Württemberg teilgenommen. Dabei haben wir viel Solidarität, z.B. von den Streikenden der Telekom erfahren. Wir wissen: ohne Streiks werden wir nichts erreichen.
Wir wünschen Euch viel Glück und Kampfgeist bis zum Abschluss eines zufriedenstellenden Tarifvertrags!
Unsere Gruppe arbeitet Hand in Hand mit regionalen Bodensee-S-Bahn-Initiativen, die sich für eine Verbesserung der Bahninfrastruktur in der Fläche einsetzen - anstatt das Geld für unsinnige Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 zu verschwenden. Zu diesem Thema gibt es auch ein Eisenbahnerlied: den Stuttgart-21-Song auf de Schwäbsche Eisebahne.
Zum Schluss noch eine große Bitte: am Samstag, 12. März, findet die Menschenkette Neckarwestheim-Stuttgart gegen Atomkraft statt. Die meisten von uns werden dorthin mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, viele davon mit der Bahn (drei Sonderzüge, unzählige Gruppen- und Einzelfahrten aus ganz Deutschland).
Bitte zeigt Euch mit uns solidarisch und streikt am Tag der Menschenkette nicht!
Gemeinsam für eine gerechte Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen und ein menschenwürdiges Arbeitsleben!
Solidarische Grüße von der Anti-AKW-Gruppe Linzgau, auch von Lukas und Jim Knopf
(E-Mail verschickt an die GDL am 10. März 2011)
Nachtrag am 12. März 2012: Danke, dass Ihr heute nicht gestreikt habt und weiterhin viel Glück!
Weitere Informationen: Homepage der GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer



 
2. März 2011:
Menschenkette und Energiewende - wir sind dabei
Am 2. März 2011 veranstaltete die Anti-AKW-Gruppe Linzgau zusammen mit dem BUND Pfullendorf in dessen Räumen in der Roßmarktgasse 4 ein Vorbereitungstreffen zur Teilnahme an der Menschenkette, bei dem wir auch den beeindruckenden Film "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" zeigten.
Teilnahme an der Menschenkette am 12. März 2011
AKW-GegnerInnen aus dem Raum Pfullendorf, BUND und die Anti-AKW-Gruppe Linzgau planen die Teilnahme und Aktivitäten Menschenkette 2011 bei der Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart am Samstag 12. März 2011 unter dem Motto "Atomausstieg in die Hand nehmen".
In Neckarwestheim steht der zweitälteste deutsche Reaktor mit inzwischen über 400 meldepflichtigen Störfällen. Nach dem rot/grünen Atomkonsens von 2002 sollte der Reaktor seit Januar 2011 abgestellt werden. Durch die Laufzeitverlängerung von CDU/FDP wird er 8 Jahre weiter in Betrieb sein.
Weitere Infos: Menschenkette 2011 Neckarwestheim-Stuttgart
Film und Diskussion "Die 4. Revolution - Energy Autonomy"
Die Vision: Eine Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist wird Film und DVD: die 4. Revolution
Das Ziel: Energie-Autonomie
Ein Film mit beeindruckenden Bildern und klaren Aussagen, der Lösungen aufzeigt, zum Weiterdenken und Handeln anregt
Mehr als ein Film - eine Bewegung
Weitere Infos: Die 4. Revolution - Energy Autonomy



 
20. Februar 2011:
Mitmach-Aktion "Wo die bunten Fahnen wehen"
Do it yourself: Basteln, Kleben & Malen gegen Atom

Mit dieser Mitmach-Aktion protestieren wir gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke durch die CDU/FDP-Regierung und für einen Regierungswechsel in Baden-Württemberg.
Denn "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger M. selber"
Wir haben kein Werbe-Budget wie die grossen Parteien und die Atom-Lobby. Wir erhalten keine Spenden, werden nicht gesponsert und finanzieren keine ganzseitigen Anzeigen wie z.B. den energiepolitischen Appell von "Merkel und ihren 40 Räubern" am 21.08.2010 in diversen Tageszeitungen.
Wir haben Phantasie und Energie, Ideen und Kreativität. Wer erinnert sich noch an die weltweite pazifistische Bewegung mit den PACE-Fahnen?
Wo die bunten Fahnen wehen 1 Der Castor und der Sensenmann 1 Kleinstcastor fuer Kinder - Frueh uebt sich Ein X am Briefkasten Ein X im Obstbaum Aufkleber am Auto Das X aus Sperrholz am Innenspiegel im Auto Ein X am Garagentor Der Castor und der Sensenmann 2 Wo die bunten Fahnen wehen 2
Wir machen unseren Widerstand sichtbar: mit Fahnen am Haus, Balkon oder Fenster, mit Aufklebern am Auto, mit dem selbergebastelten X am Garagentor, am Briefkasten oder im Obstbaum, mit Installationen im Vorgarten, mit dem Button an der Jacke. Passanten, die solche Zeichen unseres Protests sehen, freuen sich und denken: Hier bin ich zuhause, hier fühle ich mich wohl, hier gehöre ich dazu.
Ein alter Eimer, eine Blechdose, eine alte Tonne ist schnell gelb lackiert, das Radioaktiv-Zeichen drauf: fertig ist der Mini-Castor (kann auch auf Demos und zu Aktionen mitgenommen werden). Ein Stück Sperrholz, eine Laubsäge, ein bisschen gelbe Farbe: fertig ist das X für den Innenspiegel im Auto. Gerade jetzt in der Fasnachtszeit gibt es auch allerhand merkwürdige Utensilien in den Geschäften zu kaufen (siehe drittes Bild von links und Sense zweites Bild von rechts) - und ab Aschermittwoch im Ausverkauf billiger! Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Aufkleber, Fahnen, Buttons und andere Materialien können z.B. hier bestellt werden:
Atomkraft nein Danke - Materialien
Oder wir sparen Porto, tun uns zusammen und machen Sammelbestellungen. Die Anti-AKW-Gruppe Linzgau hat auch teilweise Material vorrätig.

Die lachende Anti-Atom-Sonne und das X
Atomkraft? Nein danke Das Logo der lachenden Sonne wurde im April 1975 von Anne Lund und Søren Lisberg für die dänische Anti-Atom-Bewegung geschaffen. In kurzer Zeit wurde es in viele Sprachen übersetzt und trat seinen Siegeszug um die Welt an.
Wir stellen uns quer Das gelbe X entstand im Wendland als Symbol des Widerstands gegen die Castortransporte nach Gorleben. Es steht für den "Tag X", da die Termine der Castortransporte bis kurz vor der Abfahrt geheim gehalten werden. Die Widerstandsbewegung kann also ihre Demonstrationen und Blockade-Aktionen langfristig nur auf den "Tag X" vorbereiten, erst sehr kurzfristig sind konkrete Terminplanungen möglich.
Infos zum X gibt es bei Castor-Nix-da-Kampagne: Was bedeutet das X?
Infos zur lachenden Sonne: The Smiling Sun - Geschichte, Copyright u.a.


Hier noch einige Beispiele aus dem Wendland:
Wendland: Wir stellen uns quer 1 Wendland: Wir stellen uns quer 2 Wendland: Wir stellen uns quer 3 Wendland: Wir stellen uns quer 4 Wendland: Wir stellen uns quer 5
Entnommen der Fotosammlung Trafotürme im Wendland
Photograph: Siegwardt Puerrhus


 
3. Februar 2011:
Haben CDU und Regionalverband Bodensee-Oberschwaben uns und die Zukunft unserer Kinder an die NAGRA verkauft?
Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben als Vertretung der Kreise Sigmaringen, Ravensburg und des Bodenseekreises hat im Dezember 2010 keine Einwände gegen die Schweizer Pläne erklärt, am Hochrhein ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu bauen:
Südkurier-Artikel vom 14.12.2010
Die Mitglieder der Verbandsversammlung des Regionalverbandes werden von den Kreistagen der Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis gewählt und sind mehrheitlich Mitlieder der CDU und FWV.
Mitgliederliste des Regionalverbands
Viele SchweizerInnen sind über das Schweizer Verfahren jedoch entgegengesetzter Meinung: "Das Anhörungsverfahren ist aus unserer Sicht das Feigenblatt der Atomlobby und eine reine Alibiübung! Zwar können auch wir sagen, dass das Verfahren transparent ist, ganz sicher ist es jedoch in den wirklich knackigen Punkten nicht partizipativ. Die Nagra und das BfE geben sich mit ihren ausgezeichneten Kommunikationsexperten aber alle Mühe, der Bevölkerung mit diesen Kernaussagen unentwegt Sand in die Augen zu streuen und sie mit schmeichelnden Worten einzulullen." (Zitat KLAR Schaffhausen, 14.12.2010)


UND IMMER DARAN DENKEN: UNSER GORLEBEN HEISST BENKEN!

Am 3.2.2011 hat die CDU das Mitglied der Geschäftsleitung der NAGRA Markus Fritschi, nach Überlingen in den Kursaal geladen. Die NAGRA (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) ist ein Unternehmen der schweizerischen Atomindustrie. Etwa die Hälfte der etwa 50 TeilnehmerInnen der Veranstaltung waren AKW-GegnerInnen.
Südkurier-Artikel vom 03.02.2011
Ist so das Demokratie-Verständnis der CDU? Erst wird im Regionalverband entschieden, danach erhalten die BürgerInnen erste Informationen zum Thema Atommüll am Hochrhein.

Die Schweizer Atomindustrie (Axpo, Alpiq, BKW) plant den Bau von zwei neuen Atomkraftwerken. Der Widerstand gegen die Atomindustrie wächst genzüberschreitend. Am 22. Mai 2011 ist eine Grossdemonstration im Schweizer Kanton Aargau geplant: in der Region AKW Beznau/Paul-Scherrer Institut/ZWILAG (Zwischenlager für radioaktiven Abfall).
Menschenstrom gegen Atom 2011
Hoch die internationale Solidarität!
Beim Menschenstrom 2010 von Aarau nach Olten war die Anti-AKW-Gruppe Linzgau mit 5 Leuten dabei: bei hochsommerlichen Temperaturen mit Musik und Gesang der Sondereinsatzkapelle.
Dieses Jahr werden wir 50 sein!



 
17. Januar 2011:
Vortrag mit Gerhard Förster von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg zum Thema "Atommüll-Endlager, die Beispiele Asse und Gorleben"

Am 17.1.2011 organisierte die Anti-AKW-Gruppe Linzgau zusammen mit dem BUND Pfullendorf in dessen Räumen einen Vortrag mit Gerhard Förster von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg zum Thema "Atommüll-Endlager, die Beispiele Asse und Gorleben".
Weitere Vorträge mit Gerhard Förster waren:
am So. 16. Januar um 11.00 Uhr in Benken Schweiz, im Gasthaus "Sonne"
am Sa. 15. Januar um 19.30 Uhr in Engen, im "Türmle" hinter dem Rathaus
am So. 16. Januar um 20.00 Uhr in Jestetten D, im Gasthaus "Löwen"

Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 20.01.2011

Gerhard Förster: Die Hauptprobleme des Gorlebener Salzstocks als Endlager




Stand: 23. November 2012

Chronik

22.11.2012
Radikal mutig: Pfullendorfer Kamingespräch mit Hanna Poddig

07.05.-24.06.2012
Tschernobyl: Fotoausstellung in Pfullendorf, Konstanz und Singen

22.05.2012
Langzeitfolgen von Tschernobyl: Vortrag Thomas Weber in Pfullendorf

28.04.2012
Gorleben-Demo

26.03.2012
Veranstaltung zur Atommüllendlagerung in Benken, Hegau und Donautal

11.03.2012
Demo in Gundremmingen

10.03.2012
Kundgebung in Überlingen: 1 Jahr Fukushima

09.03.2012
Interview der Schwäbischen Zeitung mit Anne von der Anti-AKW-Gruppe

26.06.2011
Menschenkette STOP FESSENHEIM

30.05.2011
Atommüll am Bodensee endlagern? Vortrag Martina Munz in Überlingen

28.05.2011
Atomkraft Schluss! Demo in Überlingen und Großdemos bundesweit

22.05.2011
Menschenstrom gegen Atom Schweiz

25.04.2011
Aktionstag 25 Jahre Tschernobyl

06.04.2011
Veranstaltung "Die 4. Revolution" in Owingen

26.03.2011
Demos in Berlin, Hamburg, Köln und Müchen

26.03.2011
Mahnwache Pfullendorf

21.03.2011
Mahnwachen Pfullendorf und Überlingen

17.03.2011
Atomanlage Karlsruhe genehmigt, Gorleben wird weitergebaut, deutsche AKW-Exporte gehen weiter

14.03.2011
Mahnwache Überlingen

12.03.2011
Menschenkette Neckarwestheim-Stuttgart

11.03.2012
Atomkatastrophe in Fukushima

10.03.2011
Solidarität mit den streikenden LokführerInnen

02.03.2011
Veranstaltung in Pfullendorf: Menschenkette und Energiewende - Wir sind dabei

20.02.2011
Mitmachaktion "Wo die bunten Fahnen wehen"

03.02.2011
CDU, Regionalverband und die NAGRA

17.01.2011
Vortrag mit Gerhard Förster: Atommüll-Endlager


Mahnwache Pfullendorf 2011
Mahnwache Pfullendorf 26.03.2011


Mahnwache Ueberlingen 2011
Mahnwache Überlingen 14.03.2011


Menschenkette 2011
Menschenkette 12.03.2011


Castorblockade im Wendland 2010
Castorblockade Wendland 08.11.2010


Suedblockade Berg 2010
Südblockade Berg 06.11.2010


Berlin 18.9.2010
Berlin 18.09.2010


Spaichingen 2.9.2010
Spaichingen 02.09.2010


Menschenstrom Schweiz 2010
Menschenstrom Schweiz 24.5.2010
Gösgen 24.05.2010


Biblis 24.4.2010
Biblis 24.04.2010


Plakataktion Markdorf 19.9.2009
Plakataktion Markdorf 19.09.2009


Kundgebung Benken September 2008
Benken September 2008


Aufbruch zur Brokdorf-Demo 1981
Aufbruch zur Brokdorf-Demo 1981


Brokdorf 1981
Brokdorf Februar 1981


Muensterbesetzung Konstanz 1980
Münsterbesetzung
Konstanz 1980


Pfingstmarsch 1979 Schweiz
Pfingstmarsch 1979
Leibstadt-Basel


Platzbesetzung Wyhl 1975 Bild 1
Platzbesetzung Wyhl 1975 Bild 2
Platzbesetzung Wyhl 1975


Saengertreffen Wyhl 1975
Sängertreffen Wyhl 1975


Rebellischer Linzgau
Linzgau


Ich scheiss auf Atomkraft
Wir auch!